Ein neues Filmprojekt

„Vom Entschluss zu leben“ – dies wird nun der Titel für den neuen Film sein. Inspiriert ist dieser Filmtitel durch Michael Rohrschneider. Die Geschichte dazu greift zurück auf meine erste Panchakarma-Kur. Als ich einige Wochen nach dieser Behandlung zum Abschluss-Gespräch bei Michael war und ihm von einigen meiner mich tief beindruckenden Wahrnehmungsveränderungen berichten will, fehlen mir die Worte und ich meine zu ihm: „Ich kann dir gar nicht sagen, was es ist, aber irgendwie ist alles anders. Und er entgegnet mir: „Der Unterschied zu früher ist, dass du dich mit deiner neuen Lebensweise dem Leben zugewandt hast.“ 

Und er hat es auf den Punkt getroffen.

Was heißt es, sich dem Leben zuzuwenden?

Es heißt, sich in wirklicher Tiefe mit sich selbst zu beschäftigen. Ein Verständnis davon zu entwickeln, was Leben überhaupt ist und wie wir es unterstützen können. Es heißt auch, sich über die verschiedenen Ebenen des Mensch-Seins bewusst zu werden und das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele zu erkennen.

Sich dem Leben zuzuwenden heißt auch, sich dem Leben selbst anzuvertrauen. Und loszulassen, woran wir uns in Gedanken immerzu klammern, um eine trügerische Sicherheit zu gewinnen.

Und plötzlich ist mein Leben in einen Fluss geraten. Ein Fluss, der mich auf ganz natürliche Art und Weise da hinbringt, wo ich hin soll. Es ist ein Gefühl einer übergeordneten Entspannung in mein Leben getreten. Nicht mehr zu müssen, nicht mehr zu wollen. Einfach nur zu schauen, auf sich zukommen zu lassen, zu durchleben und gehen zulassen. 

Warum nun ein neuer Film?

Mit diesem Projekt folge ich vor allem dem Ruf vieler Menschen, die meine Verwandlung durch die ayurvedische Lebensweise mitverfolgt haben und sich dessen filmische Aufarbeitung wünschen. Dieser Wunsch besteht nicht nur von denen, die selbst MS haben oder Angehörige sind, sondern auch von vielen, die auf dem Papier noch keine Krankheit haben. Sie sehnen sich ebenso nach innerer Balance und einem glücklicheren Leben.

Als damals mein Erstlings-Werk Kleine graue Wolke in die Kinos kam, spürte ich zum ersten Mal, wieviel Kraft und Inspiration so ein Film im Leben anderer Menschen haben kann. Und das gibt mir die Motivation für eine Fortführung meiner Geschichte. 

Denn was ich in den letzten zwei Jahren entdecken durfte, trägt die Kraft zu einer echten, tiefgründigen Veränderung in sich, die nachhaltig zu mehr .. ja, Freude, Glück, Energie, einfach gesagt: Leben führt. Und ich kann schon nachvollziehen, dass viele meine Entwicklung vielleicht erstmal aus der Distanz beäugen möchten, denn einige Ansätze sind für unser Denken hier etwas fremd. Und durch mein Naturell habe ich mich damals mit meinem letzten Schub und gefühlt dem Rücken zur Wand einfach so hineingeworfen und habe etwas gefunden, was ich gerne mit der Welt teilen will. 

Wie wird das neue Werk gestaltet?

Auch in dem neuen Werk werde ich verschiedene Menschen treffen. Es wird stilistisch jedoch keine Fortsetzung von „Kleine graue Wolke“. Der einzige Teil, der sich wiederfinden wird, ist ein gewisser autobiografischer Anteil. 

Es gibt zwei Menschen, denen ich meine Erfahrungen in den letzten Monaten besonders zu verdanken habe, und diese beiden Menschen werden eine große Rolle in dem neuen Film spielen. Michael Rohrschneider und Heike Wilkens sind diejenigen, die mich vertrauensvoll auf die Reise geschickt haben und mich seit Stunde null sehr nah begleiten. Ich habe noch nie Menschen getroffen, die in dieser Art und in dieser Tiefe mit dem Leben verbunden sind. Sie haben damals meine Panchakarma durchgeführt und es war nicht nur die Behandlung an sich, die so vieles in mir hat heil werden lassen. 

Der neue Film wird ganz unkonventionell entstehen – mehr im Fluss des Lebens selbst – und wird ein schönes neues Abenteuer. Ich habe nämlich in der vergangenen Zeit entdeckt, dass ich selbst gerne die Bilder mache und so werde ich dieses Mal einen Großteil des Films selbst drehen.

Aktuell befindet sich das Projekt in der Vorproduktion, das heißt, dass ich mich vor allem um die Finanzierung kümmere. Parallel haben wir schon erste kleine Drehs realisieren können. Pure Freude!!! 

Was nun „Santosha Wege“ ist und was sich sonst noch tut, das werde ich nach und nach auf diese Seite bauen und euch über den Blog wieder regelmäßig an allem teilhaben lassen. Und ich freue mich immer über Austausch! Also schreibt, fragt und teilt gerne – lasst uns ein weiteres Projekt gemeinsam entstehen sehen.

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