Voraussichtliche Spiellänge: ca. 100 Minuten
Drehorte: Deutschland, Griechenland, Indien

Drei Menschen – drei Lebenswege

Glück, Gesundheit, Heilung – was bedeutet das überhaupt? Der ständige Leistungsdruck, das Gedankenkarussell oder die Existenzängste sind selbstverständliche Dinge in unserem Alltag geworden. Wir versuchen Stress zu managen, anstatt ihn zu hinterfragen. Für das eigene Wohl scheint nicht viel Raum zu sein. Wer nimmt sich schon die Zeit, sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen – und diesen dann auch nachzukommen?

Als Sabine Marina (33) vor acht Jahren die Diagnose MS erhält, geht sie zwar für einen Moment achtsamer mit sich um, verfällt aber nach einigen Jahren wieder ihren alten Handlungsmustern, was ihr durch weitere Krankheitsschübe quittiert wird. Als sie an den Punkt gerät, an dem sie kurzzeitig viele ihrer kognitiven Fähigkeiten durch die MS verliert, lernt sie Heilpraktiker für Ayurveda-Medizin Michael Rohrschneider (69) und Ayurveda-Therapeutin Heike Wilkens (59) kennen. Beide bringen ihr Ayurveda – die Wissenschaft vom Leben – nahe und damit lernt sie das Leben von einer ganz anderen Seite kennen. Und zum ersten Mal wird ihr bewusst, in welch ungeahntem Maße sie ihre Lebensqualität in der eigenen Hand hat. Michael und Heike nehmen sie mit in eine tiefe Begegnung mit der Existenz.

Ein Film über das Leben

Es ist die ungeschönte Geschichte dreier Menschen, die durch verschiedene Täler gehen mussten und müssen, um sich den ganz wesentlichen Fragen des Lebens zu stellen: Bin ich eigentlich glücklich? Lebe ich mein Leben?

Es ist ein Film über innere Entwicklung und äußere Entfaltung, über das Werden und das Sein, über das Suchen und das Entdecken, über den Willen und die Hingabe – schlicht und einfach: über das Leben.


Die besondere Entstehung des Films

Vom Entschluss zu leben ist der zweite Dokumentar-Langfilm von Sabine Marina nach ihrem Erstlingswerk Kleine graue Wolke, in dem sie ihre MS-Diagnose verarbeitete.

Vom Entschluss zu leben befasst sich nicht nur inhaltlich mit der Stille und dem Inneren des Menschen, sondern auch der Film selbst soll sich in seiner Entstehung leise und in Ruhe entfalten dürfen. Der Dokumentarfilm entsteht durch die immer tiefer werdende Begegnung der drei Protagonisten zum einen untereinander, zum anderen aber auch mit dem Leben an sich. Das vertrauensvolle Miteinander lässt etwas wirklich Nahes entstehen, das durch dessen Echtheit berührt. So ist übrigens der Titel des Films entstanden.

Der Film wird ohne Extravaganz aufgenommen und produziert – ästhetisch in seiner technischen Schlichtheit. Es geht der Filmemacherin mit diesem Werk in erster Linie um den Anstoß einer inneren Auseinandersetzung des Zuschauers. Eine weitere Besonderheit ist, dass dieses Projekt alleinig durch die Menschen finanziell getragen werden soll, die etwas von sich selbst darin finden können oder denen es aus anderen Gründen ebenso am Herzen liegt wie der Macherin, dass dieser Film entsteht.

Weitere finanzielle Unterstützung ist momentan notwendig, damit die Produktion weitergehen kann und somit sehr herzlich willkommen – nähere Informationen dazu gibt es in direktem Kontakt mit Sabine unter sabine@santosha-wege.de oder auf der Crowdfunding-Seite des Films.

Nach der Fertigstellung soll dieser Film auch als Grundlage für eine Begegnung dienen, zum Beispiel im Rahmen einer Reise durch Deutschland, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Mit diesem Projekt soll etwas für den Menschen entstehen, ein Anstoß für den eigenen Wandel, ein Wegbegleiter.