Über Sabine

Sabine Marina ist in Detmold geboren und lebt mit ihrem Mann in der Nordheide. Zum Abschluss ihres Bachelorstudiums Medienproduktion dreht sie ihr Kinodebüt Kleine graue Wolke, das die Verarbeitung ihrer MS-Diagnose zeigt, die sie 2011 mitten im Studium erhalten hat.

Nach dem Studium gründet sie zusammen mit Jonas Hieronimus die Filmproduktionsfirma Paperkite Pictures. Nach vierjähriger Tätigkeit als Regisseurin, Produzentin und Geschäftsführerin zieht sie sich dort zurück und vertieft sich seitdem parallel zu ihrer Arbeit als selbstständige Filmemacherin in das Ayurveda. Begleitend zu ihren Erfahrungen und Erkenntnissen entstehen auch die Blogtexte auf dieser Seite.

In den vergangenen Monaten ist eine enge Zusammenarbeit mit Heilpraktiker für Ayurveda-Medizin Michael Rohrschneider und Ayurveda-Therapeutin Heike Wilkens entstanden, woraus auch die gemeinsame Workshop-Reihe „Santosha-Tage“ erwachsen ist.

Es erscheint mir eine Ewigkeit her, dass ich das Ayurveda kennenlernte. Bewusst ereignete sich diese Begegnung im April 2017, als ich durch einen beruflichen Auftrag Michael Rohrschneider und Heike Wilkens in der Praxis für Ayurveda-Medizin von Michael kennenlernte.

 

Die beiden eröffneten mir durch ihre innere Haltung und durch das Ayurveda einen ganz neuen Blick auf das Leben – auf der einen Seite neu und doch etwas, was sich sofort sehr vertraut und natürlich anfühlte. Nach etwas, was in mir vorhanden ist und freigelegt wird – und nicht nach etwas, was ich „pauken“ und behalten müsste.

 

Sich den im Ayurveda beschriebenen Naturgesetzen immer tiefer zu nähern bringt für mich nicht nur Verständnis und eine neue Art der Lebensgestaltung mit sich, sondern auch Hingabe und Demut, die sich in praktischer Weise bei mir vor allem im Kochen und in der Ölmassage zeigt. Diese Möglichkeit für andere zu sorgen ist nicht nur Aktivität, sondern auch Begegnung.

 

Was mit dem Eintauchen in die ayurvedische Lehre begann führt mich seitdem täglich näher zur Essenz des Lebens und zu mir selbst. Daraus entsteht nicht nur eine neue Achtsamkeit, sondern auch eine ganz andere Art zu leben, weg von Norm und Gewohnheit.

 

Darin eingeschlossen ist auch eine ganz neue Art zu arbeiten, mich als Teil des Ganzen zu erspüren und zu trauen, die Aufgaben anzunehmen, die mir vom Leben gestellt werden. Angefangen mit einer MS-Erkrankung, die durch das Verstehen meiner individuellen Bedürfnisse und entsprechendes Umgestalten meines Alltag aus diesem verschwunden ist. Über eine ganz anderen Art meine Fähigkeiten als Filmemacherin auszugestalten, die sich nicht an einer kommerziellen Ausrichtung orientiert. Bis hin dazu, dass ich für andere Menschen mit meinen Erfahrungen, Fähigkeiten und Wirken, in welcher Form es auch immer benötigt wird, da sein möchte.