Ayurveda zeigt uns nicht ein neues Weltbild.

Ayurveda hilft uns, alle Bilder aufzugeben, damit die Welt sich offenbaren kann.

Meine Geschichte

Geboren im ostwestfälischen Detmold lebe ich seit 2006 in Norddeutschland, zunächst für viele Jahre in Hamburg, bis ich im Herbst 2019 mit meinem Mann nach Holm-Seppensen gezogen bin.

Mit dem Berufswunsch Regie und Filmproduktion vor Augen wurde mir gegen Ende meines Studiums 2011 die Diagnose MS gestellt, woraufhin sich meine Sicht auf das Leben sehr zu verändern begann. Die Erfahrungen dieser anfänglichen Zeit verarbeitete ich in dem Dokumentarfilm „Kleine graue Wolke“, worauf die Gründung einer Filmproduktionsfirma folgte.

Bei der Diagnosestellung wurde mir bewusst, dass ich selbst verantwortlich bin für meine Gesunderhaltung. In der Reflektion meiner Lebensweise schien es mir überhaupt nicht verwunderlich, dass mein Körper dies nicht weiter mittragen konnte, nur hatte ich das die Jahre zuvor nicht bewusst wahrgenommen. Ich entschied mich daher von vorneherein mit Ändern meines Verhaltens und meiner Ernährung der Erkrankung zu begegnen und nicht auf medizinische Hilfe zurückzugreifen.

Viele Selbstexperimente und Ernährungsumstellungen folgten auf der Suche nach dem Lebensstil, der mir und der Erkrankung gerecht wird – mit mäßigen Erfolg. Einiges schien für eine Zeit zu funktionieren, aber nichts fühlte sich wirklich richtig an.

Im Mai 2017 war ich dann mit massiven kognitiven Einschränkungen konfrontiert. Genau zu dieser Zeit lernte ich aufgrund eines beruflichen Umstands Heilpraktiker für Ayurveda-Medizin Michael Rohrschneider und Heike Wilkens und damit auch das Ayurveda kennen – die Suche hatte ein Ende.

Dass mein Körper durch die ayurvedischen Behandlungen wieder in ein Gleichgewicht kam und die Erkrankung verschwand, wird im Laufe der Zeit zur Nebensache, denn die Auseinandersetzung mit dem Leben an sich wird zum Wesentlichen.

Von 2018 bis 2020 in meiner Zeit in der Ayurveda-Praxis von Michael Rohrschneider begriff ich durch ihn und seine Frau Heike Wilkens vor allem eines: Ayurveda eröffnet sich von innen heraus. Das Studium von Schriften und Büchern und die Teilnahme an Kursen ist nur dann etwas wert, wenn man sich innerlich dem Leben zuwendet und die beschriebenen Informationen in sich finden und erleben kann.

Neben den Ausbildungen, die ich bei Michael machen durfte, ist es vor allem mein tägliches Leben, was mir dauerhaft eine Schule ist, denn Ayurveda beschreibt die Weisheit eines jeden. Das Lernen besteht darin, die Zeichen der Natur, des Körpers, des Geistes – oder mit anderem Wort: des Lebens – wahrzunehmen.

Santosha Wege
Die Workshops

Es ist eine Tür, die ich in den Kursen öffnen möchte. Eine Tür zu einer tieferen Auseinandersetzung mit dem, was Leben und die Natur unserer menschlichen Existenz eigentlich ist. Wer durch diese Türe tritt, kann mit dem Handwerkszeug des Ayurveda sein Leben aus der eigenen Erkenntnis heraus verändern – und nicht, weil man es irgendwo gehört oder gelesen hat, was gesund sein soll. In meinen Workshops geht es nie darum, sogenannte gesunde Gewohnheiten zu adaptieren, seinen Kochstil zu ändern oder Sanskrit-Begriffe auswendig zu lernen. Das sind alles Dinge, die ganz natürlich und aus dem eigenen Erleben heraus im eigenen Tempo und nach den eigenen Möglichkeiten geschehen.

Wir befassen uns grundsätzlich mit allen drei Ebenen in den Kursen: Körper, Geist & Seele, denn all diese Aspekte sind untrennbar miteinander verwoben.